Ergebnisse einer Arbeit im Rahmen der Ausbildung zum Erzieher an einer Fachschule für Sozialpädagogik in Köln unter Leitung von Johannes Obergfell

 

Speckstein

August 2007

 

Da Speckstein nicht gerade der Stein ist, der wenig Dreck macht, habe ich das Thema etwas vernachlässigt.

 

Grundsätzlich gilt:

  1. Auf alten Zeitungen als Unterlage arbeiten,
  2. Schleifstaub nicht wegpusten, sondern immer wieder in verschraubare Gläser abfüllen,
  3. Tisch nach der Arbeit feucht abwischen.

Auf  Wunsch der Teilnehmer ist aber ein bisschen damit experimentiert worden. Kein Projekt, einfach nur mal damit umgehen lernen, um vielleicht später das Thema mit Kindern oder Jugendlichen aufzugreifen. Das kann dann durchaus zum Projekt werden, wenn größere Skulpturen gemacht werden sollen.

 

Auch hier ist nur eine ganz winzige Auswahl der Ergebnisse abgebildet.
Speckstein hat die Eigenschaft. sofort die Körperwärme anzunehmen. Streichelt man ihn bzw. bewegt ihn in der Hand, wird er sofort wärmer. Er fühlt sich zudem weich an - wie Seife (man nennt den Speckstein deshalb auch "Seifensten")
Wichtig ist vor allem, dass der Handschmeichler auf ein positives Eigengefühl des Trägers hingearbeitet wird.

Eine individuelle Form und ein persönliches Wohlempfinden sind für positive Gefühle ausschlaggebend - er schmeichelt der Hand und dient durch diese dem körperlichen Wohlbefinden.

handschmeichler_sammlung

Die erste  Aufgabe bei der Einführung in das Thema Speckstein ist die Herstellung von Handschmeichlern.


handschmeichler_finger

Erst nach der Bearbeitung und Politur zeigen sich solch erstaunlichen Strukturen.

 

handschmeichler_stein

 speckstein_schmuck

Das ist ein Ausschnitt aus der Arbeit einer Teilgruppe im August 2007.

 

Thema war die Herstellung von Schmuck aus Speckstein. Eine Arbeit, die auch von Jugendlichen nachvollzogen werden kann.

 

Die Stücke sind recht klein.

 

Das Kreuz ganz rechts unten passt genau auf eine 20 Cent-Münze! 

Von einem großen Stück Speckstein werden kleine Stücke abgeschnitten.

 

abschneiden

Bei diesem Anhänger sieht man nur die Grobform, die mit einer Säge vorsichtig herausgeschnitten wird.

formgebung

 

 

Die Grobform der schwarzen Träne entsteht durch abnehmen überflüssigen Material von einem Stück Specksteinbruch mit einer Raspel.

raspeln

Das hier ist die schwarze Träne in der Grobform, das heißt noch ohne fein geschliffen und poliert zu sein.

traene

 anhaenger_gothic3






Anhänger im Gothic-Look

 

 

Geschliffen und in dem Fall mit Autowachspolitur auf Hochglanz poliert wurde dieser Anhänger von ca 12 cm Länge und einem Zentimeter Dicke.



Ein Blickfang auf einem schwarzen Kleidungsstück.

 

Kleine Schmuckstücke bedürfen noch eines Loches. 1mm zur Aufnahme einer Silberdraht -Öse werden hier von mir vorsichtig hineingebohrt.
Wenn ich das vermassle, bekomme ich Bruch und Ärger mit dem Hersteller dieses Herzes.

loch_bohren

 

 in Arbeit



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Letzte Aktualisierung: 25.09.10 10:03 - © Johannes Obergfell - Impressum